Über die Hälfte der Singles bekennt: "Ich bin
nicht gerne Single unter Pärchen." 51,7 Prozent empfinden ihre
Partnerlosigkeit sogar als Makel. Dies hat eine aktuelle Umfrage
unter den über eine Million Mitgliedern der Singlebörse bildkontakte.de ergeben.
"Single sein definieren unsere Mitglieder für sich als
Übergangsstadium", so Christian Kirschey, Geschäftsführer von
bildkontakte.de. "Die Zahl der Singles, die ihren Status nicht
verändern wollen, ist überschaubar." Wer sich krampfhaft auf die
Suche nach "der besseren Hälfte" mache, die sein Leben lebenswerter
machen soll, sei allerdings auf dem Holzweg. Singles sollten sich
nicht an Beispielen wie Teri Hatcher oder Robbie Williams
orientieren, die berühmt-berüchtigt dafür sind, nicht gut allein sein
zu können.
Als Vorbilder sind unabhängige Persönlichkeiten besser geeignet.
Es müssen ja nicht gleich Jesus, Johanna von Orleans oder Queen
Elisabeth I. sein. Wer sich aber damit arrangieren kann, für
niemanden "der wichtigste Mensch der Welt" zu sein und auch solo
prima durchs Leben kommt, der erhöht seine Attraktivität und seine
Beziehungsfähigkeit erheblich.
Wer dennoch jahrelang solo bleibt, ist dann häufig einfach zu
kompromisslos. "Viele Singles reduzieren ihre Online-Partnersuche
beispielsweise auf die eigene Stadt. Dabei ändert sich oftmals
ohnehin das ganze Leben, wenn die Liebe einschlägt", gibt Kirschey
schmunzelnd zu bedenken. Für unfreiwillige Singles gilt daher: Man
muss sich überraschen lassen können. Auch von sich selbst.
