Vor nur wenigen Jahrzehnten galt eine Frau, die
spätestens mit 25 Jahren nicht unter der Haube war, auf dem
Heiratsmarkt als schwer vermittelbar. Heutzutage sieht die Sache doch
etwas anders aus: Deutschlands Twens haben es längst nicht mehr so
eilig mit der festen Bindung. Laut einer repräsentativen Umfrage im
Auftrag der "Apotheken Umschau" ist derzeit fast jeder dritte
Deutsche im Alter zwischen 20 und 29 Jahren (31,6 %) Single, lebt
also ohne festen Partner / feste Partnerin. Ab dem 30. Freundschaft
legen die Bundesbürger dann aber in Punkto Paarbildung einen Zahn zu:
Von den Ab-30-Jährigen leben deutlich mehr als drei Viertel der
Männer und Frauen in einer festen Beziehung (30- bis 39-Jährige: 77,9
%; 40- bis 49-Jährige 83,3 %; 50- bis 59-Jährige: 83,0 %).
Insgesamt betrachtet sind die meisten Deutschen derzeit also in
festen Händen (71,1 %). Mehr als die Hälfte davon (52,5 %) ist
verheiratet, jeder Zehnte (10,1 %) lebt unverheiratet zusammen, fast
ebenso viele (8,5 %) haben zwar einen Partner, wohnen aber nicht
zusammen. Knapp drei von zehn der Befragten insgesamt haben derzeit
keinen festen Partner.
